Esfahan

Isfahan ist eine weltbekannte Stadt im Iran, aus der mitunter die feinsten Perserteppiche kommen. Sie besitzen 650.000 bis zu 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter und werden meist mit Seide gefertigt. Ein weiteres Highlight sind die Figuren und Muster der Teppiche, die durch die feine Knüpfung gestochen scharf wirken.

Eine der berühmtesten Städte des Irans ist Isfahan in der gleichnamigen Provinz. Sie ist auch die Hauptstadt der Provinz und mit 1,8 Millionen Einwohnern gehört sie zu den größten Städten des Iran. Einst war Isfahan die Hauptstadt des gesamten Perserreichs. Die geschichtsträchtige Stadt ist auch bei vielen Touristen sehr beliebt. In Isfahan werden diverse Künste gelehrt, wie z.B. Malerei, Lithographie, Mosaik-Steine und natürlich das Handwerk der Teppiche. In Teppichmanufakturen werden von professioneller Hand majestätische Teppiche geknüpft. Isfahan-Teppiche zählen mit zu den edelsten Teppichen, die der Iran vorweisen kann. Mit einer Knüpfdichte von 650.000 bis zu 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter zählen sie zu den feinsten Teppichen des Landes. Das Design der Teppiche orientiert sich an den Palästen, Gärten und Moscheen der Stadt. Oft werden auch dramatische Jagdszenen, Naturbilder mit Tiermotiven oder Herati-Muster geknüpft. Da Material und Verarbeitung erstklassig und in ihrer Feinheit kaum zu übertreffen sind, gelingt es den Knüpfern sehr scharfe Figuren und Motive darzustellen. Geknüpft wird mit dem asymmetrischen Knoten (persischer Knoten). Schuss und Kette bestehen entweder aus Baumwolle oder Seide, der Flor aus hochwertiger Wolle, wie bspw. Korkwolle oder auch aus Seide.

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