Kilim

Kelim ist ein Sammelbegriff für Flachgewebe, welche aus allen Regionen des Orients stammen. Jedes Land und jede Region hat sein eigenes typisches Muster. Während die aktuellen, moderneren Kelims bei jungen Menschen populär sind, finden die antiken Kelims bei Sammlern großen Anklang.

Kelims haben im Orient eine sehr lange Tradition. Der Begriff Kelim bedeutet im türkischen so viel wie Teppich. Im weiteren Sinne ist Kelim der Sammelbegriff für viele verschiedene Flachgewebe aus dem orientalischen Raum. Kelims werden im Gegensatz zu anderen Orientteppichen gewebt und nicht geknüpft. So entsteht der Eindruck, dass ein Kelim eher ein Tuch ist als ein Teppich. Ursprünglich von Nomaden für die unterschiedlichsten Zwecke produziert, kommen die Kelims heute überwiegend aus Ländern wie Iran, Afghanistan, Marokko und der Türkei. Da Kelims aus unterschiedlichen Regionen stammen, sind auch deren Designs sehr verschieden. Die Muster der Kelims existieren bereits seit über eintausend Jahren. Jedes Land und jede Region hat seine eigenen Muster und Fertigungsverfahren. Während sich viele junge Leute aufgrund des modernen und schlichten Ethno-Designs für einen Kelim entscheiden, suchen Sammler vielmehr die antiken Kelims, welche von Nomaden gewoben wurden. Bedingt durch die Webstühle ist das Weben von Mustern relativ eingeschränkt. Meist finden sich geometrische Formen wie z.B. Dreiecke auf den Teppichen wieder und/oder kleine Figuren, die Tiere darstellen sollen.

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